Björn Höcke
@bjoernhoeckeafd
(1/2) Es wäre besser, wenn es sie nicht geben müßte, denn für einige kann…
(1/2) Es wäre besser, wenn es sie nicht geben müßte, denn für einige kann eine dauerhafte geringfügige Beschäftigung in die soziale Sackgasse und später zur Altersarmut führen. Aber das sind oft jene, die sonst auf Grundsicherung angewiesen wären. Und die Branchen, die Aushilfsarbeiter brauchen, haben in den derzeitigen Verhältnissen oft auch keine andere Wahl. In der völlig überregulierten Wirtschaft sind die unkomplizierten und flexiblen Beschäftigungsmöglichkeiten ein letzter verbliebener Freiraum. Minijobs sind ein Armutszeugnis für unser Land und gleichzeitig Nothilfe in der Krise. Anstatt auch hier wieder mit neuen Regulierungen einzugreifen, muß es Ziel der Politik sein, Minijobs überflüssig zu machen. Die Milchmädchenrechnung, daß die Umwandlung von Minijobs in der Breite zur Finanzierung der Rentenkasse beitragen könnte, wird nicht aufgehen: Viele Stellen können dann nicht mehr ausgeschrieben werden und noch mehr Unternehmen gehen pleite.
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