"Marie goes, where we go all -Q"
@marieallin
Die Geldmenge M2 ist ein Aggregat verfügbarer liquider Mittel, das sich z…
Die Geldmenge M2 ist ein Aggregat verfügbarer liquider Mittel, das sich zusammensetzt aus Bargeld und Sichteinlagen (M1) sowie kurzfristigen Anlagen mit einer Laufzeit von nicht mehr als zwei Jahren bzw. einer Kündigungsfrist von bis zu drei Monaten. Ein Maß, das den Cashflow in einer Gesellschaft recht gut abbildet, inklusive kurzfristig aktivierbaren Kapitals und ein Maß, das Zentralbanken durch ihre schlechte Angewohnheit, Geld zu drucken, sehr leicht beeinflussen können, und eben aus diesem Grund ein Maß, an dem man die Schere, die zwischen Einkommen und Geldmenge aufklappt, abbilden kann: 1990 lag das Mediangehalt in Deutschland bei 20.280€ (Brutto). 2025 liegt es bei 48.156€ (brutto). Um den Lebensstandard, den man 1990 bei 20.280€ gewohnt war, halten zu können, muss man heute 122.400€ brutto bereit legen. Brutto nach Netto ließ in den 1990er Jahren rund 70% des Einkommens übrig, heute sind es im Schnitt noch 52%. Um den netto Medianschnitt von 1990 zu erreichen müsste man heute also etwa 140.000€ brutto verdienen. Das hat seine Ursache darin, dass seit 1990 und als Folge politischer Raubzüge die Geldmenge versechsfacht wurde. Auf ein Jahr berechnet bedeutet dies, dass eine jährliche Lohnsteigerung von rund 2% im Zeitraum seit 1990 nicht nur von der Ausweitung der Geldmenge, M2, aufgefressen wird, sondern in keiner Weise ausreicht, um die "Inflationierung" des Geldes, die 6,2% pro Jahr betragen hat, auszugleichen. Anders formuliert: In den 35 Jahren, die hier analysiert wurden, wurde die deutsche Bevölkerung bzw. der idealtypische Medianverdiener um 60% VERARMT.
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